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Pigmentflecken, braune Flecken und Altersflecken

Hautveränderungen durch Sonneneinstrahlung gezielt und effektiv behandeln
Jahrelange UV-Exposition hinterlässt sichtbare Spuren:
Pigmentflecken, umgangssprachlich als Altersflecken bekannt, zeigen sich typischerweise ab dem 40. Lebensjahr – bei intensiver Sonnenbestrahlung manchmal bereits ab 30. Besonders Frauen sind von diesen bräunlichen Verfärbungen betroffen. Obwohl medizinisch unbedenklich, stören die dunklen Flecken viele Betroffene ästhetisch und lassen die Haut ungleichmäßig wirken.
Die ästhetische Dermatologie bietet heute verschiedene effektive Methoden zur Behandlung von Pigmentstörungen. Abhängig von Hauttyp, Fleckengröße, betroffener Körperregion und Hautempfindlichkeit wird die optimale Therapieform individuell ausgewählt.

DEFINITION

Pigmentflecken verstehen: Ursachen und Erscheinungsformen

Was zeichnet Altersflecken aus?

Altersflecken – medizinisch Lentigines solares genannt – sind flache, rundliche Hautveränderungen mit dunklerer Färbung als die umgebende Haut. Die Farbpalette reicht von hellbraun über mittelbraun bis zu nahezu schwarzen Tönen. Es handelt sich um eine Form der Hyperpigmentierung, bei der umschriebene Hautareale vermehrt Melanin einlagern.

Hauptursachen sind kumulative Sonnenschäden und der natürliche Alterungsprozess. Beide Faktoren führen zu einer Fehlfunktion der pigmentbildenden Zellen (Melanozyten), die daraufhin unkontrolliert Melanin produzieren.

Helle Hauttypen entwickeln diese Verfärbungen häufiger als dunklere. Bevorzugt betroffen sind sonnenexponierte Bereiche wie Dekolleté, Gesicht, Handrücken, Schultern und Rücken. Seltener treten sie an Armen oder Beinen auf.

Gesundheitlich sind diese Flecken meist harmlos, können jedoch das Selbstbewusstsein beeinträchtigen. Wichtig: Regelmäßige Kontrolle ist ratsam, da bestimmte Hautveränderungen gefährlichen Melanomen ähneln können.

Melasma

Melasma bezeichnet eine gutartige Hyperpigmentierung des Gesichts, die maskenartig wirken kann. Beim Auftreten während der Schwangerschaft spricht man von einer Schwangerschaftsmaske. In 80% der Fälle liegt die Pigmentierung in der Oberhaut (Epidermis), seltener tiefer in der Lederhaut. Die unscharfen, bräunlich-grauen Flecken betreffen hauptsächlich Frauen. Oft bildet sich das Melasma nach etwa 15 Jahren bei konsequentem Sonnenschutz spontan zurück.

Schwangerschaftsmaske

Melasma bezeichnet eine gutartige Hyperpigmentierung des Gesichts, die maskenartig wirken kann. Beim Auftreten während der Schwangerschaft spricht man von einer Schwangerschaftsmaske. In 80% der Fälle liegt die Pigmentierung in der Oberhaut (Epidermis), seltener tiefer in der Lederhaut. Die unscharfen, bräunlich-grauen Flecken betreffen hauptsächlich Frauen. Oft bildet sich das Melasma nach etwa 15 Jahren bei konsequentem Sonnenschutz spontan zurück.

Postinflammatorische Hyperpigmentierung

Dieser seltene, gutartige Hautbefund zeigt sich als hellbraune Verfärbung mit verstärkter Behaarung. Die Flecken können angeboren sein oder in der Pubertät auftreten. Männer sind fünfmal häufiger betroffen als Frauen (0,5% Prävalenz).

Becker-Nävus

Dieser seltene, gutartige Hautbefund zeigt sich als hellbraune Verfärbung mit verstärkter Behaarung. Die Flecken können angeboren sein oder in der Pubertät auftreten. Männer sind fünfmal häufiger betroffen als Frauen (0,5% Prävalenz).

Café-au-lait-Flecken

Diese gutartigen, scharf begrenzten Flecken in Hellbraun bis Ocker können einzeln oder in geringer Zahl auftreten. Sie finden sich bei 2% der Neugeborenen und 20% der Erwachsenen. Ihre Größe kann mit dem Körperwachstum zunehmen.

Nävus Ota

Diese blau-graue bis bräunliche, einseitige Gesichtsverfärbung tritt häufig bei Asiaten und dunkelhäutigen Menschen auf, selten bei Europäern. Meist besteht sie seit Geburt, kann aber auch pubertär entstehen. Frauen sind fünfmal häufiger betroffen. Regelmäßige Kontrollen sind wichtig, da ein Melanomrisiko besteht.

Betroffene Hautareale im Überblick

01

Lentigines:

Vorwiegend an sonnenexponierten Stellen – Dekolleté, Gesicht, Handrücken; seltener Arme und Beine

02

Melasma:

Stirn, Wangen, Oberlippe, Haaransatz – meist symmetrisch verteilt

03

Postinflammatorische Hyperpigmentierung:

Variabel, je nach ursprünglichem Entzündungsherd

04

Becker-Nävus:

Häufig Schulterblatt, Schulter, Brust- und Rückenregion

05

Café-au-lait-Flecken:

Bevorzugt Extremitäten, Brustbereich, Lendenregion

06

Nävus Ota:

Gesicht, typischerweise Augenumgebung

Entstehungsursachen verschiedener Pigmentierungen

01

Lentigines

Innere und äußere Faktoren

Endogene Ursachen: Mit zunehmendem Alter gerät die Aktivität der Pigmentzellen aus dem Gleichgewischt. Die Melaninproduktion beschleunigt sich ungleichmäßig. Zusätzlich lagert sich Lipofuszin ab – ein Alterspigment, das den Zellverfall begleitet.

Exogene Ursachen:

  • Wiederholte oder langanhaltende UV-Belastung
  • Umweltverschmutzung
  • Pestizide und andere Xenobiotika
  • oxidativ wirkende Kosmetika
  • Tabakkonsum
  • Alkoholkonsum
  • Vitamin-E-Mangel
02

Melasma

Hormonelle Einflüsse

Endogene Faktoren:

  • Genetische Veranlagung
  • Gesteigerte Melanozytentätigkeit durch UV-Strahlung kombiniert mit hormonellen Schwankungen (Schwangerschaft, Verhütungspille, Wechseljahrstherapie)

Exogene Faktoren:

  • Östrogentherapie
  • Stress
  • Bestimmte Kosmetika
  • Phototoxische Medikamente
03

Postinflammatorische Hyperpigmentierung:

Verschiedene Trigger aktivieren die Melaninproduktion:

  • Entzündliche Hautkrankheiten (Ekzem, Akne, Psoriasis, Lupus)
  • Verletzungen, Operationen, Insektenstiche
  • Unsachgemäße Anwendung von Microdermabrasion, Laser oder Peelings
  • Photoallergische Reaktionen (Parfums, ätherische Öle, Kosmetika)
  • Phototoxische Medikamente (Antibiotika, Antidepressiva, Hormonpräparate)
  • Chemische Substanzen (Silber, Gold, Arsen)
  • Sonnenexposition
  • Vitamin D3
  • Manchmal keine identifizierbare Ursache
04

Angeborene Pigmentstörungen

Becker-Nävus, Café-au-lait-Flecken und Nävus Ota sind angeboren (kongenital).

Vorbeugende Maßnahmen

01

Schutz vor Lentigines

  • Antioxidative Tagescremes und Seren (Vitamin A, C, E) auf empfindliche Bereiche auftragen
  • Optional: Sanfte Peeling-Lotionen abends
  • Gründliche Hautreinigung und Abschminken
  • Regelmäßige Exfoliation zur Entfernung abgestorbener Zellen
  • Konsequenten Sonnenschutz: Sonnencreme, Kopfbedeckung, bedeckende Kleidung
  • Nikotinverzicht
  • Aufhellende Pflegeprodukte mit Exfoliantien und depigmentierenden Wirkstoffen
  • Regelmäßige dermatologische Kontrolle zum Ausschluss eines Melanoms
02

Schutz vor Melasma

  • Sonnenvermeidung
  • Hochdosierter Lichtschutz (LSF 50+) bei Außenaktivitäten, alle zwei Stunden erneuern
  • Kopfbedeckung tragen
  • Getöntes Make-up zur Kaschierung bis zum Behandlungserfolg
03

Schutz vor postinflammatorischer Hyperpigmentierung

  • Photosensibilisierende Produkte (ätherische Öle, Parfums, bestimmte Medikamente) bei Sonnenexposition meiden
  • Abdeckendes Make-up zur Überbrückung
04

Angeborene Nävi

Becker-Nävus, Café-au-lait-Flecken und Nävus Ota sind angeboren (kongenital).

Behandlungsmöglichkeiten in der ästhetischen Kosmetik

Optimaler Behandlungszeitpunkt

Alle Behandlungen sollten vorzugsweise in Herbst oder Winter erfolgen, wenn keine Sonnenexposition bevorsteht. Die Therapiewahl richtet sich nach Fleckenfarbe, Hauttyp, Behandlungsareal, Budget und Hautempfindlichkeit. Laserverfahren gelten als besonders effektiv gegen Pigmentstörungen.

01

Chemische Peelings

Geeignet für:

  • Melasma
  • Lentigines (flächig)
  • Postinflammatorische Hyperpigmentierung (Hauttyp 1–4)
02

Microneedling bei Pigmentstörungen

Microneedling ist eine effektive Methode zur Behandlung von Pigmentflecken. Dabei werden mit feinsten Nadeln kontrollierte Mikrokanäle in die Haut gesetzt, die mehrere Wirkmechanismen aktivieren: Die Haut wird zur Regeneration angeregt und produziert vermehrt neues Kollagen. Gleichzeitig wird die oberste Hautschicht, die übermäßig Pigment enthält, schonend abgetragen. Der Zellerneuerungsprozess beschleunigt sich deutlich, wodurch pigmentierte Zellen schneller abgestoßen werden. Besonders wirkungsvoll wird die Behandlung durch die Kombination mit aufhellenden Wirkstoffen, die durch die Mikrokanäle tief in die Haut eindringen können.

Geeignet für:

  • Postinflammatorische Hyperpigmentierung
  • Melasma (in Kombination mit Depigmentierungsseren)
  • Lentigines (leichte bis mittlere Ausprägung)
  • Ungleichmäßiger Teint
03

HydraFacial für ebenmäßige Haut

Das HydraFacial-Verfahren kombiniert mehrere Behandlungsschritte in einer Sitzung und eignet sich hervorragend zur Unterstützung bei Pigmentstörungen. In der ersten Phase werden abgestorbene Hautzellen und oberflächliche Pigmentablagerungen sanft abgetragen. Die anschließende Tiefenreinigung entfernt Unreinheiten aus den Poren, während gleichzeitig aufhellende Wirkstoffe wie Vitamin C, Glykolsäure oder spezielle Brightening-Seren in die Haut eingeschleust werden. Die intensive Hydratisierung verbessert das Hautbild zusätzlich und lässt Pigmentflecken optisch verblassen. Das Verfahren ist besonders schonend und daher ideal als begleitende Behandlung oder zur Vorbereitung intensiverer Therapien.

Geeignet für:

  • Leichte Pigmentierung
  • Fahler, ungleichmäßiger Teint
  • Begleittherapie zu Laserbehandlungen
  • Hautbildverbesserung und Prävention
  • Alle Hauttypen
04

Heimpflege: Die Basis für langfristige Erfolge

Die richtige Hautpflege zu Hause spielt eine entscheidende Rolle bei der Behandlung und Prävention von Pigmentflecken. Eine durchdachte Pflegeroutine kann professionelle Behandlungen optimal unterstützen und deren Ergebnisse verlängern.

Aufhellende Wirkstoffe für zu Hause

Verschiedene Inhaltsstoffe haben sich in der Heimpflege als besonders wirksam erwiesen:

  • Vitamin C (Ascorbinsäure): Hemmt die Melaninproduktion, wirkt antioxidativ und hellt bestehende Verfärbungen auf. Ideal in Serumform morgens angewendet.
  • Niacinamid (Vitamin B3): Reduziert den Melanintransport in die oberen Hautschichten und verbessert die Hautbarriere. Verträglich für alle Hauttypen.
  • Retinol (Vitamin A): Beschleunigt die Zellerneuerung und trägt pigmentierte Hautzellen schneller ab. Abends verwenden, da lichtempfindlich.
  • Alpha-Hydroxysäuren (AHA): Glykolsäure und Milchsäure lösen abgestorbene, pigmentierte Hautzellen und fördern einen gleichmäßigen Teint.
  • Azelainsäure: Hemmt die überaktiven Pigmentzellen gezielt und wirkt zusätzlich entzündungshemmend.
  • Tranexamsäure: Neuerer Wirkstoff, der besonders bei hartnäckigem Melasma vielversprechende Ergebnisse zeigt.

Die optimale Pflegeroutine gegen Pigmentflecken

Morgens:

  1. Sanfte Reinigung ohne aggressive Tenside
  2. Antioxidatives Serum (Vitamin C)
  3. Feuchtigkeitspflege
  4. Sonnenschutz LSF 50+ (wichtigster Schritt!)

Abends:

  1. Gründliche Reinigung und Abschminken
  2. Aufhellendes Serum (Retinol, Niacinamid oder Azelainsäure)
  3. Reichhaltige Nachtpflege

1-2x wöchentlich:

  • Sanftes chemisches Peeling (AHA/BHA) zur Exfoliation

Professionelle Heimpflege-Systeme: iS Clinical

Für besonders hartnäckige Pigmentstörungen haben sich professionelle Heimpflege-Systeme bewährt. iS Clinical bietet mit dem White Lightening Complex und Brightening Serum eine speziell entwickelte Kombination, die auf fünf verschiedenen Ebenen gegen Hyperpigmentierung wirkt.

Das Brightening Serum enthält botanische Extrakte wie Arbutin, Pilzextrakt und norwegischen Seetang, die sicher und schnell hyperpigmentierte Bereiche aufhellen und kontrollierte Exfoliation ohne Schälung bieten. Der Brightening Complex nutzt eine stabilisierte Form von Vitamin C sowie weitere aufhellende Wirkstoffe, um bestehende und neue Verfärbungen zu behandeln.

Diese Produkte sind hydrochinonfrei und verursachen daher keine Irritationen oder Entzündungen, während sie gleichzeitig intensive Feuchtigkeit spenden. Die Kombination beider Produkte liefert optimale Ergebnisse bei der Behandlung von Melasma, Altersflecken und postinflammatorischer Hyperpigmentierung.

Wichtige Hinweise zur Heimpflege

  • Geduld haben: Sichtbare Ergebnisse zeigen sich erst nach 6-12 Wochen konsequenter Anwendung
  • Sonnenschutz ist unverzichtbar: Ohne UV-Schutz verschlimmern sich Pigmentflecken trotz Behandlung
  • Nicht übertreiben: Zu viele aktive Wirkstoffe gleichzeitig können Irritationen auslösen
  • Hauttyp beachten: Empfindliche Haut benötigt niedrigere Wirkstoffkonzentrationen
  • Professionelle Beratung: Lassen Sie sich beraten, welche Produkte zu Ihrem Hauttyp und Ihrer professionellen Behandlung passen

Heimpflege als Ergänzung zur professionellen Behandlung

Die Kombination aus professionellen Behandlungen (Laser, Peelings, Microneedling) und konsequenter Heimpflege liefert die besten Langzeitergebnisse. Während professionelle Verfahren intensive Verbesserungen bewirken, stabilisiert und erhält die tägliche Pflege diese Erfolge. Bei erneuten Verfärbungen kann die professionelle Behandlung jederzeit wiederholt werden.

Langzeitpflege nach der Behandlung

Zur Erhaltung der Behandlungsergebnisse empfehlen sich konsequenter Lichtschutz und aufhellende Pflegeprodukte. Bei erneuten Verfärbungen kann die Behandlung wiederholt werden.

01Ab welchem Alter entstehen Altersflecken?

Typischerweise ab 40 Jahren, bei starker UV-Belastung bereits ab 30.

02Wie entfernt man braune Flecken auf der Haut?

Laserbehandlungen, chemische Peelings und IPL zeigen die besten Ergebnisse.

03Gibt es natürliche Behandlungsmethoden?

Aufhellende Cremes können leichte Verbesserungen bringen, professionelle Verfahren sind jedoch deutlich effektiver.

04Sind Pigmentflecken gefährlich?

Meist harmlos, sollten aber bei Veränderungen hautärztlich kontrolliert werden.

05Wie behandelt man Altersflecken auf den Händen?

Lasertherapien und IPL eignen sich hervorragend für Handrücken.

06Verschwinden Pigmentflecken von selbst?

Nur selten ist eine aktive Behandlung nötig.

07Welche Creme hilft gegen Altersflecken?

Produkte mit Vitamin C, Retinol oder Niacinamid können unterstützen, ersetzen aber keine professionelle Behandlung.

08Lassen sich Becker-Nävi behandeln?

Sehr effektiv – meist sind 1-3 Sitzungen für deutliche Verbesserungen ausreichend.

09Sind Lentigines gesundheitsgefährdend?

Nein, aber regelmäßige Kontrollen sind empfohlen.

10Sind Nävi Ota mit ästhetischen Behandlungen behandelbar?

Kombination aus Microneedling, Peelings und aufhellenden Wirkstoffen zeigt beste Erfolge.

11Lassen sich Becker-Nävi behandeln?

Ja, verschiedene Lasertypen können das Erscheinungsbild verbessern.

12Kann man Café-au-lait-Flecken lasern?

Ja, Laser zeigen hier gute Ergebnisse.

13Sind Nävi Ota mit ästhetischen Behandlungen behandelbar?

Ja, spezielle Laserverfahren können die Verfärbung deutlich aufhellen.